Print & App: brandeins /thema Steuerberater & Wirtschaftsprüfer 2021

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Titel: Retter in der Not

Schwerpunkt: Steuerberater & Wirtschaftsprüfer 2021

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Diese Ausgabe stellt ganz unterschiedliche Experten und Entwicklungen vor, vom Einzelkämpfer bis zum Spezialisten, vom Nachlassverwalter bis zum Insolvenzberater, von der Plattform bis zum Netzwerk. Außerdem im Heft: die Listen der Besten, die Statista wieder für uns ermittelt hat. Mehr als 3600 Branchenvertreter und Geschäftskunden haben bei der Umfrage mitgemacht und ihre Empfehlungen abgegeben.

Drei Beispiele aus dieser Ausgabe:

• Auf den Spuren des Geldes: Wirtschaftsforensiker sind die CSI für Bilanzen und wo Angestellte sonst noch kriminell werden. Für eine TV-Serie wären sie perfekt – wären sie bloß nicht so verschwiegen.
• Vorn aus Tradition: Für die Steuerberatung begann die Digitalisierung 1966: mit der Gründung der Datev. Heute ist die Genossenschaft der größte IT-Dienstleister der Branche – und ein wichtiger Digitalisierer des Mittelstands.
• Der unbedingte Wille zur Beratung: Sonja Höppner führt eine von gerade mal 1200 „digitalen Kanzleien“ in Deutschland. Allein. In der tiefsten Provinz. Und in bester Laune. Zu Besuch bei einem Vorbild.


• Bestenliste 2021: Die besten Steuerberater & Wirtschaftsprüfer in Deutschland

komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen (PDF)


Erscheinungsdatum:
 15. Januar 2021
Umfang: 130 Seiten


 

Durch dick und dünn

/ Es gehört zu den Stereotypen des Marktes, dass negative Nachrichten die positiven übertönen und wir vor allem auf die schauen, die am lautesten schreien. Wenn es um Steuerberater und Wirtschaftsprüfer geht, sind das eindeutig Letztere und unter ihnen vor allem die Big Four, die hierzulande Schlagzeilen machen – in jüngster Vergangenheit leider häufig keine guten.

Dabei hat die Branche wahrlich mehr zu bieten als Manipulationen, Versäumnisse und Skandale. Ohne den Sachverstand von Beratern und Prüfern, ohne ihre Expertise, ihre Empathie und ihren unermüdlichen Einsatz wäre die deutsche Wirtschaft in den vergangenen Monaten wohl kaum so gut durch die Krise gekommen. Denn ja, die Bundesregierung hat Sofortmaßnahmen beschlossen, Hilfspakete geschnürt und Gelder zur Verfügung gestellt – erklärt, beantragt, berechnet und begleitet haben die Maßnahmen aber die gut 88.000 Steuerberater und -bevollmäch-tigten hierzulande.

Sie und ihre Mitarbeiter sind für Selbstständige, Mittelständler und Konzerne zum Navigator durch die Krise geworden, in der die soziale Marktwirtschaft gerade steckt. Zudem hat sie der Staat als Scharnier eingeschraubt zwischen seine Hilfen und die Hilfsbedürftigen – und manchmal, wie bei der Mehrwertsteuersenkung, auch zwischen Hiob und Botschaft, wie Dorit Kowitz in ihrem Einführungsstück schreibt. Ärzte und Pflegepersonal sind zweifelsohne systemrelevant. Im Jahr der Pandemie erwiesen sich allerdings auch die Finanzberater als Retter in der Not.

Grund genug für uns, in dieser Ausgabe einmal ganz unterschiedliche Experten vorzustellen. Ausgangspunkt für unsere Recherchen waren die Listen der Besten, die Statista schon zum zweiten Mal für uns ermittelt hat. In diesem Jahr haben sich mehr als 3600 Branchenvertreter und Geschäftskunden an unserer Umfrage beteiligt – und insgesamt 191 Kanzleien in Deutschland empfohlen (Seite 94).

Darunter sind Einzelkämpfer wie Sonja Höppner, die auf der Schwäbischen Alb
die Digitalisierung vorantreibt. Aber auch Spezialisten wie die Forensik-Experten der großen Wirtschaftsprüfer, die Gemeinwohl-Profis von Abmeyer Siebel in Essen oder die Nachlassverwalter der Münchener Kanzlei Acconsis. Streck Mack Schwedhelm, eine der führenden Adressen für Steuerstreit und Steuerstrafrecht, kommt ins Spiel, wenn das Finanzamt Ärger macht oder die Fahnder vor der Tür stehen. Und Brinkmann & Partner, PwC Legal oder die Kanzlei Nickert werden geholt, wenn Unternehmern in der Mandantschaft die Insolvenz droht. 

Die dänische Internet-Plattform Ageras, die im Ausland schon seit Jahren Steuerberater und potenzielle Kunden erfolgreich miteinander in Kontakt bringt, will jetzt auch in Deutschland durchstarten. Das birgt Chancen – und sorgt gleichzeitig für Druck, genau wie die großen Wirtschaftsprüfer, die neuerdings im deutschen Mittelstand nach Mandanten suchen. Um sich gegen die Macht der Konzerne zu wehren, schließen sich kleine Kanzleien deshalb immer häufiger großen Netzwerken an.

Keine schlechte Strategie, weiß man in Berlin. Dort haben sich schon vor zwanzig Jahren einige Kanzleien zum „Tatort Steuern“ verbündet, um ihr Wissen zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen. Das dient ihrem eigenen Schutz – und dem Wohle ihrer Mandanten. //

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