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edition brand eins: Umdenken

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Titel: Wie komme ich voran?

Schwerpunkt: Umdenken


Erscheinungsdatum:
 11. Oktober 2019
Umfang: 192 Seiten


 

Zum Inhalt dieser Ausgabe edition brand eins schreibt Chefredakteurin Susanne Risch:

Hier und heute

Die eine verlässt ihre Familie, weil sie es einfach nicht mehr aushält. Der andere klammert sich ängstlich an den ungeliebten Job. Wieder andere bewahren stoisch den Status quo – oder geben beim kleinsten Problem frustriert wieder auf. Bleiben oder gehen gehört zu den schwierigsten Entscheidungen, die wir zu treffen haben. In Beziehungen. Am Arbeitsplatz. An Orten.
Es gibt ja auch für beides gute Gründe. Einerseits: die Kinder, die Eltern, das Geld, die Freunde, das Haus, die Karriere, die Umstände, die Ungewissheit, die ganze Mühe. Andererseits: der Zauber des Neuanfangs, die aufregend fremde Umgebung, neue Aufgaben und Ziele, die ersehnte Gemeinschaft, die Hoffnung auf Besseres.
Wann sollten wir durchhalten? Wann ergibt es Sinn, loszulassen? Wie viel Konsequenz ist gesund – und wie viel Festhalten lähmend? Das mag der Einzelne je nach Alter und Lebensumständen sehr unterschiedlich beantworten. Aber ganz egal wie die Umstände sind: Ohnmacht macht krank. Das Gefühl des Ausgeliefertseins ist quälend. Wer nicht daran glaubt, etwas verändern zu können, wird gleichgültig oder aggressiv. Beides ist nicht förderlich. Aber beides auch nicht unausweichlich.
In diesem Heft werden Sie Menschen kennenlernen, die unpopuläre Entscheidungen treffen, Dinge verändern, einen Neuanfang wagen. Einige ziehen aufs Land, um kürzerzutreten, andere starten dort beruflich erst durch (Seite 92, 102, 110). Sie gehen ins Ausland, um ihrem Leben eine Wendung zu geben, oder sie bauen ihr Unternehmen am alten Ort tatkräftig um (Seite 66, 134).
Manchmal ist es ganz schlau, erst einmal innezuhalten, weiß der Psychologe Niko Kohls, der sich als Professor für Gesundheitswissenschaften mit der Frage befasst, was uns fördert oder hemmt. Achtsamkeit hilft, sich auf den Augenblick zu konzentrieren, die Gegenwart in Angriff zu nehmen und sich nicht ständig in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu bewegen (Seite 84).
Wer im Hier und Jetzt bleibt und seine Bedürfnisse und Möglichkeiten ernsthaft prüft, kann oft viel mehr, als er bis dahin dachte, das lehren die Erfahrungen chronisch Kranker, die ihr Leben jeden Tag neu meistern (Seite 154). Der Ökonom Martin Sutter rät deshalb zu mehr Geduld (Seite 122). Aktionismus ist so wenig hilfreich wie Resignation. Es geht darum, tatkräftig und ausdauernd auf etwas hinzuarbeiten. Was immer das auch im Einzelfall sein mag.

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