brand eins 07/2012 (App)

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Titel: Geld verdienen im Netz

Schwerpunkt: Digitale Wirtschaft

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Zum Inhalt dieses Heftes schreibt Gabriele Fischer in ihrem Editorial:

wie wird's werden?

• Es ist nie eine gute Idee, über eine Entwicklung zu schreiben, von der man persönlich betroffen ist. Aber was sollen wir machen? Die Digitalisierung ist das alles beherrschende Wirtschaftsthema und die Digitalisierung der Medien nicht nur eine Fußnote. Und ganz ehrlich: Das Thema ist reizvoll. Zumindest wenn man sich aus dem Sumpf der aktuellen Urheberrechtsdebatte herausgearbeitet hat (S.62) und sich mit den Grundlagen beschäftigt. Zum Beispiel mit der einst glücklichen und heute arg zerzausten Liebesbeziehung zwischen Original und Kopie, der real existierenden Urheberrechtsfreiheit in China, den Fakten zu Gema, VG Wort oder GEZ – und den erstaunlichen Einsichten, die der Jurist Thomas Hoeren zu deren Geschäftsgebaren und den Problemen mit dem Begriff geistiges Eigentum beizusteuern hat (S.38, 58, 52, 46). So gerüstet kann man dann auch einen Blick auf die eigene Branche werfen, der nachdenklich macht. Denn auch wenn die Großverlage immer neue Erfolgsmeldungen ihrer Digitalsparten vermelden: Mit Journalismus haben deren Aktivitäten nur am Rande zu tun (S.68). Fast scheint es, als lastete alle Hoffnung auf angelsächsischen Flaggschiffen wie "New York Times", "Economist" oder "Financial Times" – dort wird tatsächlich mit Inhalten im Internet Geld verdient (S.72). Die aktuelle Diskussion über Bezahlschranken zeigt: Das wollen deutsche Verleger jetzt auch. Ob das der Weg ist, den Qualitätsjournalismus zu retten? Darüber lässt sich heftig streiten – wie über fast alles, wenn es um die digitale Wirtschaft geht. Ist die Alles-umsonst-Strategie des ehemaligen "Wired"-Chefredakteurs Chris Anderson genial – oder schlichter Unsinn, wie der IBM-Berater Saul Berman sagt (S.92)? Ist Anonymität Bürgerrecht oder eine neue Form der Aggression (S.108)? Hat die Musikindustrie unter der Digitalisierung langfristig gelitten – oder jammert sie nur auf hohem Niveau (S.78)? Wo bleibt das Positive? Nun ja, die Pornoindustrie scheint sich mit dem neuen Umfeld inzwischen prima arrangiert zu haben (S.74). Und auch die Wissenschaft ist auf dem besten Weg zu profitieren: Im lange schwelenden Streit um die Rechte an Publikationen zeichnet sich erstmals eine Kräfteverschiebung ab (S.120). Daneben liefert das Internet die Grundlage für neue Selbstständigkeit, erlaubt, mit Geschäftsideen und Preisen zu experimentieren (S.84, 100, 98, 116). Und es nährt Hoffnung. Bei den Bloggern in China ebenso wie bei all denen, für die das Wort Veränderung nach Fortschritt klingt und nicht nach Angst (S.126). Das heißt aber auch: Nichts mehr ist fest, alles im Fluss. Das macht unruhig, auch uns. Aber Unruhe ist durchaus produktiv. Sie hilft einem, sich nie zu sicher zu sein. Immer wieder zu prüfen, was man macht und warum. Und im Zweifel – hilft das Internet: www.make-everything-ok.com.

Gabriele FischerChefredakteurin

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