brand eins 05/2022 (Digital)

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inkl. 7% USt.

Titel: Ich will dich - Nicht nur einmal!

Schwerpunkt: Abo-Wirtschaft

Hinweise

Sie können die digitale Ausgabe auf unserer Website und in der App lesen. Melden Sie sich dafür mit Ihren Zugangsdaten (E-Mail + Passwort) aus dem Kaufprozess an. Die brand eins App finden Sie kostenlos im Apple App Store, im Google Play Store und im Amazon Appstore. Sie ist nur für iOS und Android konzipiert! Zusätzlich können Sie die Formate PDF, epub und mobi erwerben.

Drei Beispiele aus dieser Ausgabe:

Hiergeblieben! – Autos und Fahrräder, Filme und Musik, Kleidung und Katzenfutter, Maschinen und Beratung – alles wird heute im Abonnement angeboten. Wer profitiert davon?

Jede Menge Gegenwind – Die Heimfitness-Marke Peloton hat enorm von den Einschränkungen in Zeiten der Pandemie profitiert. Doch als die Fitness-Studios wieder öffneten, kam der Absturz. Nun sollen Abonnements die Firma retten.

In Serie gescheitert – Das Abo-Geschäft klingt für Firmen dank regelmäßiger Einnahmen verlockend. Doch ganz so einfach ist es nicht. Vier Beispiele, bei denen es nicht geklappt hat.

→ komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen (PDF)


Erscheinungsdatum: 29. April 2022
Umfang: 130 Seiten

Zum Inhalt dieses Heftes schreibt Chefredakteurin Gabriele Fischer:

Die Faszination der Serie

Mit dieser Ausgabe endet die Reportage-Reihe über Unternehmertum in Afrika – und es -beginnt etwas Neues: Auf Seite 20 finden Sie den ersten brandeins-Container. Damit ist ein Ort im Magazin gemeint, an dem sich ein Thema über mehrere Ausgaben entwickelt, gern mit Anregungen und Feedback von Ihnen, angereichert durch Stimmen von Fachleuten, in jedem Fall dynamisch. Anders als bei einer Serie sind nicht alle Folgen vor Beginn geplant, wir wollen uns stattdessen mit Ihnen auf eine Reise begeben und dabei ein Thema weiterdenken und vertiefen. 

Der erste Container sammelt Ideen und wegweisende Projekte zur Energieversorgung. Den Auftakt macht Wunsiedel, ein unscheinbares Städtchen im bayerischen Fichtelgebirge, nahe der tschechischen Grenze. Dort wird die Zukunft der dezentralen Energieversorgung erprobt, durch ein bemerkenswertes Zusammenspiel zwischen Bürgern, örtlichen Stadtwerken und dem Siemens-Konzern. Sie kennen ebenso gute Beispiele, haben Anmerkungen, Fragen? Wir freuen uns, wenn Sie mit uns dafür sorgen, dass in den nächsten Monaten viele unterschied-liche Perspektiven zusammenkommen. Und als kleine Vorschau: Im Juni öffnen wir einen weiteren Container, in dem es um die Zukunft der Landwirtschaft geht – konkret um die Frage, wie wir die Existenz der Landwirtinnen und Landwirte sichern können.

Den Schwerpunkt, eines der Markenzeichen von brand eins, wird es selbstverständlich weiterhin geben, mit immer neuen Fragen und Antworten. Diesmal wollten wir wissen, warum Besitz offenkundig an Wert verliert und das Abo samt seiner vielen Abwandlungen immer -beliebter wird. 

Dass das so ist, muss nicht mehr bewiesen werden, wenn selbst Apple darüber nachdenkt, das iPhone künftig zu verleihen. Was aber steckt dahinter, wenn inzwischen kaum noch ein Produkt und kaum noch eine Dienstleistung der Aboisierung entgeht? Ist die gestückelte Bezahlung wirtschaftlicher und wenn ja, für wen? Oder ist sie nur die Antwort auf eine wachsende Entscheidungsschwäche: Bevor ich Geld für ein Auto oder ein Luxusfahrrad ausgebe, miete ich es erst einmal?

Neu ist die Idee nicht, wie Holger Fröhlichs kleine Kulturgeschichte des Abonnements -belegt. Und das Abo-Geschäft ist auch keineswegs eine sichere Sache. Bevor es richtig floriert, brauchen Anbieter viel Kapital. Selbst der Streaming-Pionier Netflix schiebt trotz ordentlicher Gewinne noch immer einen gewaltigen Schuldenberg vor sich her. Und ob der einstige Börsenliebling Peloton mit dem Abo wieder auf Touren kommt, ist eine offene Wette. 

Am Ende ist es die Hoffnung auf regelmäßige Zahlungen und mehr Unabhängigkeit vom Tagesgeschäft, die so viele Firmen umschwenken lässt. Ist der Aufbau eines soliden Abo-Stammes erst einmal geschafft, lässt sich ein Jahr selbst in Krisenzeiten entspannter planen. Und die Kundschaft lässt sich leichter überzeugen, wenn die Eintrittsschwelle niedrig ist. 

Und noch etwas könnte eine Rolle spielen, was der Ökonom Jeremy Rifkin bereits vor
22 Jahren in seinem Bestseller „Access“ prophezeite: In Zukunft müsse der Mensch nichts mehr besitzen, es reiche ihm, Produkte nutzen zu können. 

Ob es schon so weit ist? Es lohnt sich, ein Augenmerk darauf zu haben. 

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